Giannis Ritsos

    The Poet of “Romiosini”

Giannis Ritsos

    His works

Giannis Ritsos

    His works

Giannis Ritsos

    His works

Nikiforos Vrettakos

    Archive of Nikiforos Vrettakos, Public Central Library, Sparti

Poesie und Literatur

 
 
 
Öffentliche Zentralbibliothek – Archiv Nikiforou Vrettakou
Lykourgou 135
Sparta 23100
Tel. 27310-26853 & 21180
Fax: 2731 0 89331
Email: biblspar@otenet.gr
http://www.nikiforos.edu.gr
 
Die Bibliothek wurde 1972 gegründet und wird seit 1989 in einem privaten Gebäude beherbergt. Sie beinhaltet mobile Bibliotheken, Zweigstellen-Kooperationen, Kinder- und Erwachsenenabteilung, Computer und audiovisuelle Medien. Die Lakonische Bibliographie und das Archiv des aus Lakonien hochangesehenen Dichters Nikiforos Vrettakos treten hervor. Die Wahl der Öffentlichen Zentralbibliothek von Sparta als Verantwortungsträger für die Ansammlung, Registrierung, Bewahrung, Bewertung und Vorführung des Archivs von Nikiforos Vrettakos wurde vom Poeten selbst kurz vor seinem Tod getroffen. DasArchivwurdeimDezember 2000 eingeweiht.
 
 
Tyrtäos
 
Tyrtäos (7.Jh.v.Chr.) schrieb im dorischen Dialekt Elegien, die darauf zielten, die Moral der Spartaner während des 2.Messenischen Krieges zu stärken, indem er sie dazu aufforderte, das Regime und die Macht der Könige, des Senats und der Gemeindekirche zu unterstützen, den König Theopompos sogar lobend. Es dominieren die Kriegsgedichte “Eunomia“ (Gesetzmäßigkeit) und “Hypotheken“ (Ermahnungen). Die Meinungen zu seiner Herkunft divergieren, einige Überlieferungen stellen ihn als Spartaner General dar und andere als einen Lehrer aus Athen oder Milet. Zwölf Ausschnitte seiner Werke werden bei Strabos, Lykourgos und Stovaios bewahrt.
 
 
Alkmanas
 
Alkman stammt aus Sardes in Lydia und leistete in der Mitte des 7.Jhs.v.Chr. Großes in Sparta, indem er sorgfältig ausgearbeitete Chorlieder hervorbrachte. Dem Pausanias gemäß gab es für den Dichter ein Grabdenkmal am Ort Sevrikon in Sparta.
Obwohl nur einige Auszüge seines Werkes bewahrt wurden, mangelt es ihnen nicht an erotischer Stimmung und Lyrik. Von seinen Werken unterscheidet sich das Partheneion (Mädchenlied) “Is Artemin orthian“ (An Artemis orthian), ein Tanz der Mädchenschönheit, die der Dichter verherrlicht. Es wurde 1855 in Ägypten auf einem Papyros des 1.Jhs. entdeckt.
 
 
Johannes Theodorakopoulos
 
Dieser große Forscher Platons und Plotins war u.a. auch Gründer der Freien Philosophie-Schule “Plethon“ in Magoula 1975, während er auch Vorsitzender der Gesellschaft Lakonischer Studien war. Johannes Theodorakopoulos (1900-1981) wurde im Dorf Vassaras geboren und nachdem er an der Risario-Kirchenschule als Stipendiat des Landes von 1915-1920 studiert hatte, nahm man ihn an den Hochschulen Wiens und Heidelbergs an, wo er Philosophie studierte, indem er an Sitzungen von Professoren globaler Reichweite teilnahm, wie K.Jaspers, A.Weber und H.Rickert. Im Jahre 1925 wird er zum Doktor der Philosophie an der Universität Heidelbergs ernannt und das Thema seiner Doktorarbeit ist “Platons Dialektik des Seins“, welche auch zwei Jahre später herausgebracht wird.
Er wird ebenfalls “Plotins Meteaphysic des Seins“ (1928) herausgeben und das bedeutsame Magazin “Archiv für Philosophie und Theorie der Wissenschaften“. Er war Philosophie-Professor an Universitäten in Thessaloniki und Athen, Vorsitzender der Akademie, korrespondierendes Mitglied und zu Gast an vielen ausgezeichneten Universitäten der Welt.
Er hatte sogar das Amt des Ministers im Ministerium für Nationale Bildung und Religion in der Regierung Panagiotis Kanellopoulos 1945 und 1966.
 
 
Agis Theros
 
Agis Theros (1875-1961) wurde in Sparta geboren und unterschied sich für sein poetisches, laographisches und soziologisches Werk. Als Reporter brachte er die Zeitungen “Laos“ (Volk, 1908-1909 und 1914-1915), “Lakedämon“ (1909-1910) und die Arbeiterzeitung (1912) heraus, während er auch eine für die Arbeiterklasse bedeutende parlamentarische Tatkräftigkeit entwickelte.
Im Jahr 1940, mit der Herausgabe der Gedichtssammlung “Das Menschliche“, macht er seinen Auftrtitt auf dem Gebiet der Poesie, der er mit Werken dienen wird wie ’Das große Verlangen’ (1956), ’Lyrische Laufbahn’ (1957), ’Aus dem Tiefsten’ (1961). Er zeichnet sich aus durch die Sammlungen von Volksliedern (Volkslieder, Zwei akritische Lieder, Die Lieder der Griechen) mit starkem laographischen Bestandteil aus Lakonien und dem übrigen Griechenland, während er auch zum Vorsitzenden der Griechischen Laographischen Gesellschaft und der Gesellschaft Griechischer Schriftsteller wird.
 
 
Giannis Ritsos
 
Der großartige Dichter aus Monemvasia,Giannis Ritsos, (1909-1990) hat die griechische Dichtung mit Werken wie Traktor (1934), die Pyramiden(1935), Epitaphios(1936) und das Lied meiner Schwester (1937) geprägt. Sein veröffentlichtes literarisches Werk besteht überwiegend aus über 100 Gedichten und Werken, 9 Prosastücken, Theaterstücken und sowie Studien.
 
 
Nikoforos Vrettakos
 
Krokees in Lakonien ist der Herkunftsort von Nikiforos Vrettakos (1912-1991), einer der einprägsamsten Dichter Griechenlands, dessen Gedichte in viele Sprachen übersetzt wurden. Sein Werk zeichnet sich für sein Humanismus und seine enge Verknüpfung zu seinem Heimatort sowie der Volkstradition aus.
Unter seinen Werken sind die Folgenden äußerst bekannt:
„Messe am Füsse der Akropolis“, „die Kulmination des Feuers“ (1940), „Taygetos und die Stille“ (1949), „trübe Flusse“ (1950), „Ploumitsa“(1951), „ Prometheus“ (1979). Er wurde für den Nobelpreis für Literatur nominiert. Für sein dichterisches Werk erhielt er auch zahlreiche Preise wie: 1941 und 1956 den „1. Staatspreis“, 1945 den Preis des „griechischen nationalen Widerstands“ gegen die deutsche Besatzung, 1976 den „Preis der Athener Akademie“, sowie den Preis „Ourani“. 1987 wurde Nikiforos Vrettakos als Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Athen ausgewählt. Seine Werke werden in der Staatlichen Zentralbibliothek von Sparta aufbewahrt.